Infothek Schultergelenk
Schulterschmerzen - was nun?
Die Zahl von Patienten, die wegen Schulterbeschwerden einen Arzt aufsuchen,
hat in den letzten 20 Jahren dramatisch zugenommen. Einerseits ist
sicherlich der erhöhte Anspruch des Menschen, auch bis ins höhere
Lebensalter beschwerdefrei aktiv zu sein, dafür verantwortlich.
Andererseits führt auch die eigentlich begrüßenswerte
vermehrte sportliche Aktivität vieler Menschen zu Schulterschmerzen.
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Engpass-Syndrom (Impingementsyndrom)
Wörtlich bedeutet „Impingement“ Zusammenstoß,
Einwirkung. Medizinisch wird damit eine spezifische Enge zwischen dem
Oberarmkopf, den Sehnenansätzen am Oberarmkopf (Rotatorenmanschette)
und dem Schulterdach bezeichnet.
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Sehnenriss (Rotatorenmanschettenruptur)
Eine Rotatorenmanschetten-Ruptur entsteht entweder traumatisch (durch
eine plötzliche
Krafteinwirkung von außen, z. B. im Rahmen eines Unfalls), oder
es kommt in Folge einer chronischen Überlastung bzw. Druckbeanspruchung
(Impingement) zu einer Sehnenschädigung. Eine Alltagsbelastung ist
dann manchmal ausreichend dafür, dass die vorgeschädigte Sehne
schließlich einreißt und sich die Beschwerden des Patienten
akut verschlimmern.
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Verkalkung (Tendinosis calcarea)
Bin ich etwa schon verkalkt?“ Diese oder ähnliche Fragen werden
uns häufig von Patienten gestellt, wenn ihnen die Diagnose „Kalkschulter-Tendinosis
calcarea“ eröffnet wird. Die Kalkschulter hat jedoch mit der
weit verbreiteten Erkrankung Arteriosklerose nichts zu tun und stellt
ein völlig eigenes Krankheitsbild dar.
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Schultersteife (Capsulitis adhaesiva)
Der Krankheitsverlauf und die Behandlung des eingesteiften Schultergelenks
sind in der Regel langwierig und erfordern auch viel Motivation von
den Patienten. Doch in den meisten Fällen kann mit Hilfe der heute
zur Verfügung stehenden Behandlungsmaßnahmen viel gegen
diese stark schmerzhafte und behindernde Erkrankung getan werden.
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Schulterinstabilität (Schulterluxation)
Eine instabile Schulter, was ist darunter zu verstehen? Die Schulter
ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers. Dieses hohe
Maß an Beweglichkeit bedeutet aber andererseits, dass eine im
Vergleich zu anderen Gelenken hohe Gefahr des „Auskugelns“ in
der Fachsprache des „Luxierens“ besteht.
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Schulterarthroskopie
Schultergelenk Arthroskopie
Schulteroperation arthroskopisch
Schulteroperationen waren früher risikoreiche Eingriffe und die erzielten Ergebnisse häufig nur mäßig befriedigend. Dank moderner, minimal-invasiver Operationsverfahren sind heute Schulteroperationen durch die Hand eines Experten risikoarm und sehr effizient. Die Schulterarthroskopie, d.h. das Reparieren von Schäden am Schultergelenk ohne das Gelenk aufschneiden zu müssen, hat vor ca. 10 Jahren seine unvergleichliche Erfolgsgeschichte begonnen und ist aus der modernen Schulterchirurgie nicht mehr weg zu denken. Durch die Arthroskopie kann heute vielen Patienten effektiv und sicher geholfen werden, die früher dauerhaft leiden mussten.
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Schultergelenk-Verletzung
Tossy Verletzung/AC-Gelenksprengung
Schulteroperation
Schultereckgelenk- (oder AC-Gelenk-) Verletzungen entstehen häufig durch einen Sturz auf die Schulter.
Das Röntgenbild zeigt: Es ist zwar nichts gebrochen, es besteht aber eine Schultereckgelenk-"Sprengung". Was ist darunter zu verstehen? Wie sieht die beste Behandlung aus?
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Künstliches Schultergelenk
Schulter Endoprothese / TEP Gelenkersatz
Operation Schulter
Wenn die Schulter durch Arthrose ständig schmerzt, Anziehen, Kämmen, Waschen, usw. zur Qual werden, sollte erwogen werden, die verschlissenen Gelenkflächen der Schulter zu ersetzen. Heute ist die Gelenkersatz OP an der Schulter (künstliches Schultergelenk) in der Hand des Spezialisten ein Routineeingriff, durch den sich die Lebensqualität erheblich verbessern lässt.
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